Montag, 29. November 2010

Es ist Zeit, alles Neue zu akzeptieren. Bis jetzt fühlt es sich nicht gut an.

Es ist so unbeschreiblich, wie ich euch vermisse. Es tut so weh. Und es ist so unwirklich, aber ich merke, wie sich etwas verändert.Ich merke, wie ihr alle euer Leben lebt und ich bin nicht da. Es ist so schlimm, es ist, als ob es nicht essentiell ist, dass ich bei euch bin, als ob ich nicht wichtig für euer Leben wäre. Ich weiß, dass es eigentlich nicht so ist, aber es fühlt sich so an und das ist unbeschreiblich schmerzhaft.

Heute Abend lag ich auf meinem Bett und habe an den Tag gedacht, an dem ich euch wieder sehe, wieder in meine Arme schließe. Es begann am Flughafen, mein Freund (natürlich nur der Freund, von dem ich mir wünsche, er wäre mein Freund) hat mir morgens die Augen verbunden und hat mich an einen Ort gebracht, den ich kannte, den ich ca. 9 Monate zuvor mehrmals betrat und ihn tief verletzt wieder verließ, schließlich um vier Freunde, für eine lange Zeit, ärmer. Dort saß ich nun, blind, nach einiger Zeit hörte ich eine vertraute Stimme direkt vor mir. Ich nahm meine Augenbinde ab und sah sie, dieses wunderbare Mädchen, mit den roten Haaren, dessen Lachen und Liebe ich neun Monate vermisst hatte. Ich konnte es nicht fassen, so unwirklich war es. Doch diese erste Verwunderung hielt nur kurz, denn nach einigen Minuten hörte ich
eine weitere, mir bekannte Stimme laut meinen Namen rufen, das mir seelenverwandte Wesen, das mit mir seit einigen Monaten die Tage gezählt hatte, rief also meinen Namen. Ich ging los, diesen scheinbar endlosen Weg auf sie zu, um sie zu begrüßen.

Da ich aber ein armes, vom Schicksal betrogenes Mädchen bin, fehlte noch jemand. Aber auch mein Cowboymädchen kam einige Momente des Glücks später, auf mich zu gerannt.  Dieser perfekte Wunschtraum wird für immer ein Traum bleiben und das ist auch gut so. Zwar kommen meine liebsten wieder, aber glücklicherweise nicht an einem Tag, vermute ich zumindest. Denn erstens würde ich das gar nicht aushalten und zweitens kann ich mich auf fünf (denn es gibt noch mehr wirklich gute Freunde, die weg sind) Augenblicke freuen, die alles wieder gut machen, was ich, was wir dieses Jahr durchlebt haben.

Um nochmal auf meinen Wunschtraum zurück zu kommen, an dem Abend lagen wir alle zusammen, also zu viert, die alte Goldstücketruppe, auf meinem Bett und ich habe euch gesagt, was ich so sehr an euch liebe und so vermisst habe.
Ich denke, dass werde hier, in "meinen Briefen an meine liebsten", auch noch tun. Es hilft mir und vielleicht auch euch, nicht nur die Vergangenheit lebendig zu halten, sondern auch die Zukunft einzuläuten.

1 Kommentar:

  1. Soll ich dir mal was sagen? Mir stehen die Tränen in den Augen und sowas ist nicht die häufigste Situatuation. Du bist wunderbar.
    für immer und ewig!

    AntwortenLöschen