Sonntag, 27. Februar 2011

Es ist unerträglich zu sehen, wie schlecht es dir (er-) geht.

An Dich, liebes:
Mein Herz, ich weiß gerade noch nicht, was wieder vorgefallen ist, aber es tut so weh und es treibt mir Tränen in die Augen, zu lesen, was du schreibst.


Dieses Mädchen, hat zwar schon viel Mist gemacht, in ihrem jungen Leben, aber sie hat es nicht verdient, dass es ihr durch ihre verfluchten Eltern so schlecht geht.

Du warst so gut drauf und mit diesen Verboten zerstören sie es.
Es tut mir so Leid. Ich wünschte ich könnte Dir helfen.
Ich hoffe, dass unsere gemeinsame Zeit dich immer wieder aufmuntern kann.
Ich will dich so sehen:




Schau dir dieses hübsche Bild an und lächle!




                                                                    Ich liebe dich.

Dienstag, 15. Februar 2011

Spürst du die Hölle? Nein? Dann komm zu mir, ich lass dich an meinen Qualen teilhaben.

Es ist, als ob eine Blase zerplatzt. Alles kommt hoch. Es ist, als ob ich Schmerz und Trauer, Enttäuschung und Wut aus mir rauswürge. Mir ist heiß und kalt, die Tränen kommen und gehen. Ich zitter, liege im Bett und merke, wie es nicht aufhört.
Ich vermisse, liebe, entfliehe, verdränge. Je mehr ich von meinem innersten frei gebe, desto verwundbarer bin ich. Zum Glück war meine Mama da. Ich kann ihr nicht alles erzählen, was mich beschäftigt, ich habe Angst, dass sie über meine Sorgen auch wieder richtig traurig wird.
Ich habe das Gefühl, ich müsste dringend Entscheidungen treffen. Entscheidungen über meine Zukunft. Es klingt alles so banal. Aber der Klumpen in mir drin, er ist mit der Zeit unmenschlich groß geworden.
Banal ist es also, die Schule zum Beispiel. In zwei Wochen gehen die ersten Klausuren los. Das werde ich schaffen, mich bedrückt mehr, dass die Lehrer in der Klausurenphase nicht auf die kleinen Nettigkeiten, wie Hausaufgaben, Vokabeltests, Referate, wichtige Gespräche, die das Schülerleben nicht unbedingt erleichtern, etc, verzichten können. Da ist dann immer noch das Herz, das schmerzt, da es nicht mehr von dem einen beachtet wird. Da sind deine Freunde, die einen noch frisch und unerfahren, in der Freundschaft zu dir und die anderen, einfach noch nicht wieder da. Da ist dein innerstes, dass nicht an dich glaubt, aufgeben möchte.

Aber es soll wirklich nicht heißen, dass ich Schluss machen will. Ich hoffe, keiner denkt das jetzt. Ich will ja leben und meinen Spaß haben. Ich habe die besten Freunde der Welt, die ich nicht einfach allein lassen kann.
Es sind diese Freunde, mit denen ich sieben Stunden am Tag telefoniere, egal wie krank wir sind. Es sind diese Freunde, die auf mein "okay" warten, damit sie etwas an sich verändern, ich denke da an rote Haare, Dreadlocks.., es sind diese Freunde, die mir die schönsten Liebesbriefe der Welt schreiben, es sind die, die mir ihr innerstes Preisgeben und denen ich auch mein Leben in die Hand geben würde. Wenn jeder von euch, auf einen Teil von mir aufpassen würde, dann wäre ich der beste, schönste, talentierteste, kreativste, liebevollste, selbstbewussteste, positive-thinking'ste Mensch auf der ganzen Welt. Ihr erhaltet mich am Leben. Ich liebe euch. Danke. http://www.youtube.com/watch?v=bG4CI-xKZ-Y

Montag, 14. Februar 2011

I am still missing something because someone is missing.

Our home is not the same without you. You guys have made this place to the place where I would love to live.
Auch wenn ich immer noch herumtrauere, dass ihr nicht da seid usw. merke ich, wie unwichtig meine Probleme sind.
Ich habe vor einigen Tagen einen Blog entdeckt, auf dem ein Mann den Leidesweg mit vielen Ups and Downs seiner Frau beschreibt. A hatte Krebs und konnte ihn schließlich nicht besiegen, auch wenn es immer wieder so aussah. Wenn ich nicht am Anfang den letzten Eintrag gelesen hätte, könnte ich innerhalb dieser 3 Jahre immer wieder denken, "Ja sie schaffts.". Aber dem ist nicht so. Trotzdem freue ich mich über jede Verbesserung, die diese arme Frau geschafft hat.

Gestern hat mir A von einem Mädchen erzählt, dessen Freund (hier in Deutschland) während ihres Austauschjahres gestorben ist. Was für ein schlimmes Schicksal. Sie ist zurück nach Deutschland gekommen, für die Beerdigung ihrer großen Liebe. Und schließlich in die USA zurück gekehrt.

Meine Oma sitzt in ihrem Pflegeheim, auf ihrem Gang huschen Persönchen rum, vor denen Mann Angst haben muss, nicht weil die gefährlich sind, sondern weil sie so dement sind, dass sie Leute erschrecken. Meine Oma ist blind und auch etwas dement. Sie kann nicht mehr zu hause leben und wir können es unserem Onkel nicht zumuten, dass er sich den ganzen Tag um sie kümmert. Es gibt keine Alternative. Aber es ist so schrecklich. Überlegt doch mal, oder lasst es besser bleiben, wie es später mit euch gehen soll. Entweder wischen eure Kinder euch den Arsch ab oder wildfremde Pfleger. Lasst uns alle hoffen, dass wir nicht gepflegt werden müssen. Ich hoffe ich habe die Wahl, zwischen einem langen krankheitgeprägten Leben und mir das Leben mit einem Schuss in den Kopf zu beenden, wenn nur die Aussicht auf ein "von anderen abhängig sein"-Leben bleibt. Ich hätte momentan noch nicht den Mut, mich umzubringen, aber später könnte es einigen Menschen ein Leben leichter machen und mir würde eine gewaltige Tortur erspart bleiben.

So nun genug von den trübseligen Gedanken..
Vorgestern in 8 Monaten ist ein Tag zu feiern, ist ein Mensch zu feiern. ICH. Ich werde 18.
Man soll die Feste  feiern wie sie fallen und man sollte sich ab und zu auch mal selbst feiern.

Ich weiß, dass alle, die den Titel dieses Posts gelesen haben, etwas anderes, eventuell leichtere Kost erwartet hätten, aber es hat nun nicht sollen sein. Und es ist mein Blog, mein Herz, das hier schreibt.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Mein Name ist Orakel, wie kann ich dich beratschlagen?

Es ist immer einfach, anderen Leuten Ratschläge zu geben, aber sich selbst die richtige Lehre zu erteilen, dass ist schwer. Niemand kann sich so leicht aus Versprechungen lösen, wie man selbst. Zumindest aus den Versprechungen, die man sich selbst gegeben hat oder die das eigene Leben auf irgendeine Art beeinflussen könnten. Zum Beispiel was geheimnisvolle Missionen angeht oder die "Kontaktaufnahme" mit gewissen Personen...

Mein persönliches "Orakel": An ihrem Beuteschema hat sich nichts geändert: Da ist dieser schöne, aber unzuverlässige Typ im März [ nicht nur dann...], bei dem Sie weiche Knie bekommen." Aha.


Da ist sie wieder, das unschuldige Mädchen aus Berlin, dass jemanden sucht, der sie so liebt, wie sie ist und dem sie ihre bedingungslose Liebe schenken kann. 

Freitag, 4. Februar 2011

Mein liebstes Sorgenkind.

Man könnte denken, sie ist erst 14 und muss ihre ersten Partys so richtig auskosten.
Ich kann sie inzwischen wirklich gut verstehen, dass sie gegen ihre Eltern rebellieren will, aber ist es da der richtige Weg, sich gar nicht mehr an Abmachungen zu halten?
Außerdem wird sie immer unvernünftiger, sicher war dieser P von der Party ein ganz netter Typ, aber einfach mit ihm nach Hause zu fahren... man weiß ja nie, wie die Typen dann reagieren. Es muss ja nicht immer so gut ausgehen wie dieses Mal. Ich will ihr doch gar nichts verbieten oder vorschreiben. Dazu habe ich kein Recht und das will ich auch gar nicht, aber ich mach mir halt Sorgen.
Außerdem wird das Verhältnis zu ihren Eltern auch nicht besser, wenn sie die Grenzen immer wieder austestet und überzieht. Sie meint zwar, dass die Konsequenzen nicht so schlimm sind, aber das kann doch auch nicht immer so weiter gehen. Sie macht Mist, bekommt Internetverbot, ihr werden sämtliche Sachen wie Anlage, Kamera etc. weggenommen, nach ein paar Tagen bekommt sie das meiste zurück und der Zirkus geht von vorne los.
In 6 Monaten wird sie 18, ich hoffe, dass sie es dann voll auslastet, dass sie dann überall reinkommt etc.
Ach was solls.. Ich weiß nicht, wie es weiter gehen wird, aber ich weiß, dass die Sorgen nicht ganz unbegründet sind.. Wir werden sehen..

Donnerstag, 3. Februar 2011

Der Traum von der Bühne.

Es ist nicht das erste Mal, dass mir nach so einem intensiven Erlebnis, die Musik zu Kopf steigt und ich davon träume die Hauptrolle als Jane in Tarzan, als Sophie in Mamma Mia oder der Jessi in Hinterm Horizont zu spielen. Diese wahnsinnige Verbindung aus Tanz und Gesang sind genau das, was mein Leben ausmacht.

Seit mir allerdings gesagt wurde, dass ich eigentlich nicht mehr tanzen soll / darf mit meinem Knie, ist mein Traum vielleicht nicht mehr zu realisieren.


Es war soo wahnsinnig, als ER dann wirklich heute Abend auf der Bühne stand. Als ich ihn am Anfang gesehen hab, mitten im Publikum, mit seinem Hut, tief im Gesicht und der dunklen Sonnenbrille auf der Nase, dachte ich, es sei ein Fake. Ich zweifelte dann schon, als er in der 1. Loge saß, aber als er dann am Ende auf der Bühne stand und sag, da war es Wirklichkeit. Udo Lindenberg, live und ich war dabei.

Das war natürlich der absolute Höhepunkt, aber an zweiter Stelle steht natürlich  der Song "Hinterm Horizont Gehts Weiter... ", als Jessi und Udo auf dem übergroßen Hut standen und sich beglückt ansahen.  Ich hab mich an meinen geliebten Papa angelehnt und ich denke wir haben das gleiche gefühlt.


Es war einfach ein perfekter Abend, meine Knieschmerzen beim rausgehen und mein gerade frisch eingetroffener Husten können dem ganzen auch nichts ab.

http://www.youtube.com/watch?v=x_GtIUGIrCM  das sind übrigens nicht die original Schauspieler, die sahen besser aus. Aber haben genauso schön gesungen. :)

Der hier zum Beispiel sieht doch ganz gut aus, er hat inzwischen etwas längere Haare, die perfekten "durchwuschel" Haare..  http://agentur-krueger.com/index.php/christopher-brose.html