Montag, 14. Februar 2011

I am still missing something because someone is missing.

Our home is not the same without you. You guys have made this place to the place where I would love to live.
Auch wenn ich immer noch herumtrauere, dass ihr nicht da seid usw. merke ich, wie unwichtig meine Probleme sind.
Ich habe vor einigen Tagen einen Blog entdeckt, auf dem ein Mann den Leidesweg mit vielen Ups and Downs seiner Frau beschreibt. A hatte Krebs und konnte ihn schließlich nicht besiegen, auch wenn es immer wieder so aussah. Wenn ich nicht am Anfang den letzten Eintrag gelesen hätte, könnte ich innerhalb dieser 3 Jahre immer wieder denken, "Ja sie schaffts.". Aber dem ist nicht so. Trotzdem freue ich mich über jede Verbesserung, die diese arme Frau geschafft hat.

Gestern hat mir A von einem Mädchen erzählt, dessen Freund (hier in Deutschland) während ihres Austauschjahres gestorben ist. Was für ein schlimmes Schicksal. Sie ist zurück nach Deutschland gekommen, für die Beerdigung ihrer großen Liebe. Und schließlich in die USA zurück gekehrt.

Meine Oma sitzt in ihrem Pflegeheim, auf ihrem Gang huschen Persönchen rum, vor denen Mann Angst haben muss, nicht weil die gefährlich sind, sondern weil sie so dement sind, dass sie Leute erschrecken. Meine Oma ist blind und auch etwas dement. Sie kann nicht mehr zu hause leben und wir können es unserem Onkel nicht zumuten, dass er sich den ganzen Tag um sie kümmert. Es gibt keine Alternative. Aber es ist so schrecklich. Überlegt doch mal, oder lasst es besser bleiben, wie es später mit euch gehen soll. Entweder wischen eure Kinder euch den Arsch ab oder wildfremde Pfleger. Lasst uns alle hoffen, dass wir nicht gepflegt werden müssen. Ich hoffe ich habe die Wahl, zwischen einem langen krankheitgeprägten Leben und mir das Leben mit einem Schuss in den Kopf zu beenden, wenn nur die Aussicht auf ein "von anderen abhängig sein"-Leben bleibt. Ich hätte momentan noch nicht den Mut, mich umzubringen, aber später könnte es einigen Menschen ein Leben leichter machen und mir würde eine gewaltige Tortur erspart bleiben.

So nun genug von den trübseligen Gedanken..
Vorgestern in 8 Monaten ist ein Tag zu feiern, ist ein Mensch zu feiern. ICH. Ich werde 18.
Man soll die Feste  feiern wie sie fallen und man sollte sich ab und zu auch mal selbst feiern.

Ich weiß, dass alle, die den Titel dieses Posts gelesen haben, etwas anderes, eventuell leichtere Kost erwartet hätten, aber es hat nun nicht sollen sein. Und es ist mein Blog, mein Herz, das hier schreibt.

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