Sonntag, 30. Januar 2011

Es ist die Erinnerung, die die vergangenen Zeiten am Leben erhält und die Zukunft nicht ganz so furchtbar ungewiss erscheinen lässt.

Es ist die Verbindung aus Musik und Bildern, die die Erinnerungen schafft.

Es waren guten Zeiten, die vergangenen 17 Jahre. Die wichtigsten Erlebnisse sind wahrscheinlich die traurigen, denn die prägen. Die Begegnung mit dem Tod ist wohl die allerschlimmste. Aber auch ein zeitlich begrenzter Abschied ist etwas, dass tiefe Kerben in mir hinterlassen hat.
Das Problem ist nur, was übrigens überhaupt nicht von mir selbst als Problem angesehen wird, dass ich das Gefühl habe, die schmerzhaften Dinge des vergangenen Jahres sind gar nicht Wirklichkeit. Zum Beispiel der Tod meines Onkels aus Hamburg letztes Jahr an Ostern.Ich war inzwischen schon ein paar Mal wieder dort und in dem Moment, in dem ich sehe, er sitzt nicht mehr da, in seinem Sessel vorm Fernseher, da wird es wahrhaftig. An Weihnachten war ich ein paar Minuten allein im Esszimmer, stand genau auf dem Platz, wo sonst sein Stuhl war und konnte einfach nicht mehr. Doch als ich wieder hier zu hause in Berlin ankam, war mir das gar nicht mehr so direkt vor Augen. Ich hab, wenn ich an Hamburg gedacht hab, immer noch an den alten, kranken, liebenswerten, herzlichen Mann gedacht, dessen Rücken ich sehe, wenn ich ins Zimmer komme und dessen lächelndes Gesicht mir entgegenblickt, wenn ich mich an den Tisch setze.
Es ist, als ob ich es verdränge.
Genauso ist es, wenn ich daran denke, dass ja vor einem knappen halben Jahr meine Liebsten aus Berlin weggegangen sind. Heute kann ich sagen, die Zeit ist schnell vergangen. Aber in den einzelnen Momenten, in denen sie am meisten gefehlt haben, in denen ich sie brauchte, da war es schrecklich und nicht auszuhalten.
Jetzt wo ich weiß, dass die Hälfte der Zeit auf jeden Fall schon um ist, kann ich es ertragen. Vor allem da jetzt der regelmäßige Kontakt zu der letzten auch steht. So ist man sich nicht so "fremd", wenn sie wiederkommen.

Aber es sind natürlich nicht nur die negativen, schmerzhaften Erinnerungen. Die wunderschönen, besonderen Ereignisse können nicht alle schlechten Dinge überdecken, aber doch schon einige.
Es sind die gemeinsam verbrachten Reisen, ob kurz oder lang, in den Norden oder in den Süden. Die befreienden Streiterein und vorallem die Versöhnungen, die durchfeierten Nächte und die gemütlichen Mädelsabende, die ausführlichen oder schnellen Telefonate und Skypesessions, die Fototouren, kurzum die kleinen und großen Abenteuer des Lebens.

Eine kleine Auswahl:
-Reisen: Freiburg, Le Pradet, Hamburg


-Physik-Referat-Streit,
-Nachrebellen-Ausklang: ein Frühstück im Sonnenaufgang an der Spree


-Skype nach langer Zeit mal wieder mit L


-romantisch-poetisch-philosophische Gespräche mit A (bei FB)

-Fotos aufm Dach, bei der Eisfabrik, Erklimmung des Echelons

 
























und noch so viel mehr. Seht selbst und erinnert euch..












Freitag, 28. Januar 2011

Und es zeigt sich doch wieder..

Ich darf glücklicherweise immer wieder die Erfahrung machen, dass meine Sorgen für die Zukunft zwar nicht unbegründet sind, aber mich meine Freunde trotzdem verstehen. Wir wissen alle nicht, was die Zukunft bringt, dass verbindet uns. Wie sie für jeden von uns ausgehen wird, das ist ungewiss. Nur eins ist sicher, wir werden es erleben und dann sind wir schlauer.

                                         Eine Zukunft die in Berlin anfängt..

Ihr seid meine einzig wahre, große Liebe.

Das ist einfach nur für euch. Ihr wisst, dass genau ihr gemeint seid!

http://www.youtube.com/watch?v=sBnfTW0N7o4

So ist das, wenn man auf zwei verschiedenen Kontinenten lebt.

Es ist nicht einfach damit umzugehen, aber es gibt keine Alternative. Schließlich seid ihr nun mal in Amerika.
Bei der einen sind es nur noch 131 Tage, bis ich sie endlich wieder in meine Arme schließen kann.
Und dann kommen noch die anderen Chaoten wieder.
Grade ist wieder so ein Punkt erreicht, ich bin am absoluten Tiefpunkt. Ich vermisse die Fehlenden so sehr. Ich war bis vor einem halben Jahr jeden Tag mit ihnen irgendwie zusammen. Schule, Treffen, Chor, Telefon, Party oder sonst was. Und jetzt. Ich hab so scheiß verdamme Angst, dass es nicht mehr so ist wie früher.

Ich hab heute meine liebste Zurückgekehrte gefragt, ob wir was ohne die anderen machen morgen, weil ich die Zeit mit ihr "allein" auch mal genießen will. Natürlich vermisse ich die anderen so wahnsinnig, so wahnsinnig, dass mir grade die Tränen gekommen sind, als meine bald rothaarige Freundin gesagt hat, wie wichtig ihr meine Meinung ist. ...  Aber es ist halt auch schwer sich zu behaupten, in einer Gruppe von so verschiedenen Freunden, wie wir sie sind. Ich bin nicht das Partymädchen, bin nicht die abgedrehte Kifferin, bin nicht die immer gutgelaunte, sondern oft nur die, die gebraucht wird, wenn es Probleme abzuladen gibt.

Ich weiß das ihr das nicht so seht, aber es fühlt sich manchmal so an. Auch wenn es von euch ganz und gar nicht so gemeint ist. Ich weiß das und es ist meine eigene Schuld, dass ich das so sehe, aber es ist so. Und ich denke es ist wichtig, dass ihr wisst, wie ich denke.
Ich liebe euch so unendlich doll, ich glaube ich werde nie für oder wegen einem Typen so viele Tränen vergießen, wie ich es wegen EUCH getan hab und tue (GRADE JETZT!!... :/ ). Einfach weil ich euch so vermisse.

Dienstag, 25. Januar 2011

Kaum zu glauben, was?

Ob es jetzt wegen meiner gestrigen Entscheidung ("Die üblichen Verdächtigen" und "nicht aufgegeben, nur auf unbestimmte Zeit verschoben") oder einfach das Schicksal gut mitgespielt hat, heute haben wir zum ersten Mal mehr als ein "Hallo" ausgetauscht. Wir haben über seine alte Schule, sein Austauschjahr und so nen Kram geredet. Nichts super besonderes, aber auf jeden Fall ein großer Fortschritt zu allem, was vorher war.

Ach und an dieser Stelle möchte ich noch einen herzlichen Gruß an unsere Freunde von der BVG / S-Bahn hinterlassen. Es war wirklich ein großes Vergnügen, heute nach der Schule bis Rathaus Steglitz zu fahren, um eine dumme neue Kundenkarte zu besorgen und dann noch zum Ostbahnhof zu düsen und euch 7 € zu schenken.

Montag, 24. Januar 2011

Gefühlsaufundab

Von My First Kiss - 3OH!3


über Big in Japan - Ane Brun


bis zu  Bitch - Plastiscines

gruselig?

nicht aufgegeben, nur auf unbestimmte Zeit verschoben

Ich hab mein Ziel nicht für immer aufgegeben. Aber gerade, wenn ich die ganze Zeit versuche irgendwie ihm näher zu kommen, dann wird da sowieso nichts draus, weil ich mich nicht traue, weil ich so unter Druck steht. Druck den ich mir selbst mache. Es ist also eine gewisse Art von Verdrängen. Das ist gerade so und daran kann ich nichts ändern. Ich weiß, dass es jeder irgendwie verstehen wird. Ich hoffe ich werde es auch noch verstehen. 

Die üblichen Verdächtigen.

Die gleichen Gedanken, Hoffnungen, Erwartungen, wie jede Woche und doch ist es inzwischen etwas anders. Schließlich habe ich ja bemerkt, dass sich etwas "in mir drin" verändert. Ich hab inzwischen ein anderes Stadium erreicht. Ich ärger mich, dass ich nicht einfach mal länger mit ihm rede. Und zwar nicht, weil ich ihn irgendwie für mich gewinnen will, sondern einfach weil es albern ist, sich nicht zu trauen und vorallem ist es albern, sich einfach immer nur anzulächeln, warum kommt da kein "Na, alles klar?" oder "Hey, wie gehts dir so?" oder "Wie war dein Wochenende so?" ?
Also ich nehm mir jetzt nichts mehr vor oder so. Außer mal ein normales Gespräch zu führen. Einfach so.

Einfach so - Philipp Poisel

Und zum Schluss einfach so, ein Bild. Eine schöne Erinnerung an einen Tag im Schlosspark Sanssouci mit Juli.

Sonntag, 23. Januar 2011

Eine Liebeserklärung an Berlin - Meine Heimat - Für immer und ewig.






Okay Leute, ich weiß, ihr alle liebt diese Stadt, deshalb unterstützt alle diese Aktion: MEGA SPREE VERSENKEN! und sorgt dafür, dass sie nicht (noch mehr) von Möchtegern-Alternative-Yuppies zerstört wird.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Liebe gute Fee,

bitte bring mir einen Jungen, der für mich dieses Lied


Boyce Avenue - Just The Way You Are (Bruno Mars) 

singt. Danke.


Merci beaucoup Clara. Es war ein schöner Zufall, dass wir uns heute gesehen haben. <3

Ein Herz, dass nicht weiß, wann es schneller schlagen soll.

Es hat nicht den erwünschten Erfolg gebracht, sich so nah zu ihm zu setzen. Denn dann wurde Realität, was ich mir durch die Distanz nicht eingestehen musste. Es ist nichts zwischen uns, vielleicht Sympathie, aber mehr auch nicht.

45 Minuten. Liebe, Luft und Freiheit.

Zum ersten Mal auf unserem Dach.








Die ersten Sonnenstrahlen dieses Jahr und ab aufs Dach.
Zeit zum Träumen und Erinnern.

Kommt zurück, liebste, schönste, beste Freunde aus aller Welt.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Tonight

FM Static - Tonight


Danke für dieses Lied FM Static!

I remember the times we spent together
on those drives
We had a million questions
all about our lives
and when we got to New York
everything felt right
I wish you were here with me
tonight
I remember the days we spent together
were not enough
and it used to feel like dreamin'
except we always woke up
Never thought not having you
here now would hurt so much
Tonight I'm falling and I can't get up
I need your loving hands to come and pick me up
And every night I miss you
I can just look up
and know the stars are
holdin' you, holdin' you, holdin' you tonight
I remember the time you told me about when you were eight
And all those things you said that night that just couldn't wait
I remember the car you were last seen in
and the games we would play
All the times we spilled our coffees
and stayed out way too late
I remember the time you sat and told me about your Jesus
and how not to look back even if no one believes us
When it hurts so bad sometimes
not having you here...
I sing,
"Tonight I'm falling and I can't get up
I need your loving hands to come and pick me up
And every night I miss you
I can just look up
and know the stars are
holdin' you, holdin' you, holdin' you tonight"
I sing,
"Tonight I'm falling and I can't get up
I need your loving hands to come and pick me up
And every night I miss you
I can just look up
and know the stars are
holdin' you, holdin' you, holdin' you tonight"

Ich könnte weinen.

Samstag, 8. Januar 2011

ich habe gute laune.

ich hasse es. ich hasse ihn. warum ist alles so schrecklich hier.
ich habe absolut keine lust gleich wieder den berg hoch und runter zu laufen, echt nicht!
und es ist so arschkalt. und er ist so dumm und gemein. eigentlich hat er nichts verbrochen, aber wir hätten noch mindestens eine stunde gammeln könne, aber nein, wir müssen nach hause. wie dumm ey.
AHHH. ich will nach hause. 

Mittwoch, 5. Januar 2011

Die Sehnsucht nach etwas, das noch gar nicht da war.

Es ist sicherlich nicht das beste, aber ich tue es doch. Ich denke an ihn, ich vermisse es, das fühlt sich sehr merkwürdig an.
Es ist die Art, wie er sich ausdrückt, in seiner Musik. Man merkt, wie viel Gefühl er in seine Kompositionen und Improvisationen steckt. Es ist die Art, wie er zu mir rüber schaut. Es ist die Verbindung die zwischen uns entsteht, wenn wir uns angucken. Es ist ein Gefühl "des besonders sein" - wenn ich merke, wie er mich anguckt.

Es ist meine eigene Schuld, dass ich mich quäle und nicht auf ihn zu gehe. Es ist meine eigene Schuld, dass ich mich hier mit diesen Gedanken den Kopf zermartere. Doch ich tue es dann schließlich doch, denn es ist zwar ein komisches Gefühl, aber irgendwie auch ziemlich schön. Deshalb wird es so bleiben, bis irgendwas passiert. Was auch immer.

Sonntag, 2. Januar 2011

"Ist das Glas halbvoll oder halbleer?" oder Der erste Tag in 2011

Diese Frage wird mir jedes Jahr von meinem lieben Stievvater gestellt, aber heute hat er es irgendwie vergessen. Trotzdem sollte es auch dieses Jahr von mir eine Antwort auf die Frage geben.
Momentan habe ich das Gefühl, das Glas hat keinen Tropfen in sich.
Deshalb kann ich es grade nicht als halbvoll oder halbleer bezeichnen. Es ist einfach leer.
Das heißt nicht, das alles verloren ist, denn das Glas ist noch ganz und nicht zerbrochen und der Krug mit der Flüssigkeit steht daneben, bereit einzuschenken. Aber gerade bin ich einfach nicht in Hochstimmung.
Montag fängt die Schule und Mittwoch das 2. Semester an. Aber das ist alles nicht das, was zählt.
Es zählt, sein Leben zu leben und zu genießen. Die Zeit zu nutzen, die einem bleibt. spätestens im Sommer kommt mein Jahreshöhepunkt. Meine Liebsten kommen aus Amerika zurück. Ich hab in letzter Zeit wieder viel darüber nachgedacht, ob es da jemanden gibt, der mir mehr fehlt, als der oder die andere. Aber sie fehlen mir alle. Und mir fehlt bei jedem einzelnen die ganz besonderes Sachen. Ob es jetzt "nur" das Lachen, oder der Humor, die Gesprächsthemen, die Offenheit, die Ausflüge, die gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnisse, die Interessen usw. sind, es fehlt mir einfach alles zusammen. Nur wenn alle wieder da sind, dann bin ich in mir drin auch wieder komplett.

Glücklicherweise habe ich in den letzten Monaten auch neue Stücke in mich einfügen können. Mir sind einige Menschen, die ich neu kennengelernt oder richtig kennengelernt habe, sehr ans Herz gewachsen.
Diese Menschen, ob es jetzt die "Teilzeit-Ausländer" oder die "Neuen" sind, haben mich Stückchen für Stückchen zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Das heißt nicht, dass ich jetzt schon fertig bin, aber es ist schon mal eine (fast) hervorragende Grundlage, um erwachsen zu werden.

Amen.
Was für ein Loblied.

Ich habe sie aus den Augen verloren, die eine Frage, aber die scheint wenig wichtig zu sein.