Freitag, 28. Januar 2011

So ist das, wenn man auf zwei verschiedenen Kontinenten lebt.

Es ist nicht einfach damit umzugehen, aber es gibt keine Alternative. Schließlich seid ihr nun mal in Amerika.
Bei der einen sind es nur noch 131 Tage, bis ich sie endlich wieder in meine Arme schließen kann.
Und dann kommen noch die anderen Chaoten wieder.
Grade ist wieder so ein Punkt erreicht, ich bin am absoluten Tiefpunkt. Ich vermisse die Fehlenden so sehr. Ich war bis vor einem halben Jahr jeden Tag mit ihnen irgendwie zusammen. Schule, Treffen, Chor, Telefon, Party oder sonst was. Und jetzt. Ich hab so scheiß verdamme Angst, dass es nicht mehr so ist wie früher.

Ich hab heute meine liebste Zurückgekehrte gefragt, ob wir was ohne die anderen machen morgen, weil ich die Zeit mit ihr "allein" auch mal genießen will. Natürlich vermisse ich die anderen so wahnsinnig, so wahnsinnig, dass mir grade die Tränen gekommen sind, als meine bald rothaarige Freundin gesagt hat, wie wichtig ihr meine Meinung ist. ...  Aber es ist halt auch schwer sich zu behaupten, in einer Gruppe von so verschiedenen Freunden, wie wir sie sind. Ich bin nicht das Partymädchen, bin nicht die abgedrehte Kifferin, bin nicht die immer gutgelaunte, sondern oft nur die, die gebraucht wird, wenn es Probleme abzuladen gibt.

Ich weiß das ihr das nicht so seht, aber es fühlt sich manchmal so an. Auch wenn es von euch ganz und gar nicht so gemeint ist. Ich weiß das und es ist meine eigene Schuld, dass ich das so sehe, aber es ist so. Und ich denke es ist wichtig, dass ihr wisst, wie ich denke.
Ich liebe euch so unendlich doll, ich glaube ich werde nie für oder wegen einem Typen so viele Tränen vergießen, wie ich es wegen EUCH getan hab und tue (GRADE JETZT!!... :/ ). Einfach weil ich euch so vermisse.

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