Samstag, 30. Juli 2011

Manchmal liest man etwas oder hört etwas, das berührt einen ganz besonders. Es ist so besonders, weil man merkt, dass man genau dasselbe erlebt hat oder fühlt. Ich habe einige Zeilen von Kate Nash's "We Get On" auf diesem Blog entdeckt und ich war zu Tränen gerührt, als ich mir das ganze Lied angehört habe.



And when I saw you kissing that girl   (ganz so war's ja zum Glück nicht)
My heart, it shattered
and my eyes, they watered
and when I tried to speak I stuttered
And my friends were like "Whatever,
you'll find someone better,
his eyes are way too close together
and we never even liked him from the start.

...


He said she's easy
and if your guy's with someone that sleazy
then he ain't worth your time
cause you deserve a real nice guy
So I proceeded to get drunk and cry

...

I don't ever dream about you and me
I don't ever make up stuff about *us*
that would be considered insanity

Die letzten drei Zeilen hat Kate besser gemacht als ich, denn ich habe natürlich von dir geträumt und hab drüber nachgedacht, was aus uns werden könnte; ja das war Wahnsinn und macht es mir jetzt auch nicht unbedingt leichter.

Dieser Zustand ist jetzt schon seit einem Monat so. Der Zustand der inneren Selbstzerstörung. Manchmal kann ich mich so steuern, dass ich nur an die positiven oder nur an die negativen Dinge denke, aber wenn es sich vermischt, dann verliere ich die Kontrolle über mich selbst, dann verfalle ich in Tagträume und Heulattacken.. Was wäre gewesen wenn, was wäre jetzt, was könnte sein, wenn ich nicht.. bla bla. Das kann doch nur ungesund sein, so zu denken oder?! Ich will jetzt frei sein, ich möchte einfach wegfahren können, ich will mir den Autoschlüssel schnappen, ein paar Freunde anrufen und dann einfach weg. Dann mit lauter Musik, NeverShoutNever, Adele, K.I.Z., Selah Sue, Ben L'Oncle Soul, Lykke Li, usw. die Straße runterbrettern. Die Mischung ist so bunt gemixt, wie auch meine Freunde sind. Ich glaube das würde mir grade gut tun. Freundschaften pflegen und den Jungen verdrängen. Ich würde an ihn denken, natürlich, ich würde auch über ihn reden, aber ich denke, dass ist nicht so schlimm. Das gehört zum Verarbeiten, genauso wie die alten Herrschaften quasi ununterbrochen vom Krieg reden. Das muss verarbeitet werden.





Ich fühle mich wie ein unruhiger Ozean.


Wann kommt mein Happy-End?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen