Nach einem längeren Gespräch mit nem Freund / Bekannten, wie auch immer, kann ich folgendes Resüme ziehen: Wenn wir nicht klar - so klar es eben mit Gefühlen geht- für uns selbst festlegen, was wir für eine Person empfinden und dann nicht dazu stehen, dann wird das nie was mit einer schönen, erfüllten Beziehung. Auch wenn "erfüllte Beziehung" so merkwürdig klingt, ist es das, was ich mir wünsche. Gefühle mit dem Jemand teilen, der die eigenen Vorzüge genauso liebt/mag, wie die Dinge, die nicht so perfekt an einem selbst sind. Mit dem man reden und streiten kann. Mit dem man Höhen und Tiefen durchlebt.
Dass das alles nicht für die Ewigkeit ist, weiß ich ja selbst. Na und? Wen störts, Gefühle tun immer weh. Entweder, weil eine Beziehung gar nicht erst zu stande kommt oder weil sie nach einer längeren Zeit dann doch in die Brüche geht. Das ist der Lauf der Zeit. Aber dann können wir doch die Zeit genießen, in der die Gefühle uns verbinden oder nicht?
Und noch etwas wird mir klar, Freunde bestimmen mehr unsere "Auswahl der neuen/des neuen", als wir denken. Das ist schade aber auch irgendwie gut, denn unsere Freunde sollten uns immer richtig wichtig bleiben, aber vielleicht nicht direkt bei der Entscheidung wer jetzt der/die Neue wird. Nicht schon bei der Auswahl sollte es heißen, "was halten meine Freunde von ihr? passt sie ZU DENEN?" - Da hat er irgendwie, auch wenn er's nicht böse meinte, eine andere Meinung... es muss ja auch unterschiede zwischen Mädchen und Jungs geben..
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