Es war ein Fest der Liebe, nicht ganz nach meinem Geschmack, also von "Typ der Liebe", aber sonst sehr schön. Es war das erste Weihnachten nach dem Tod meines Onkels und das war erstmal merkwürdig, aber wenn wir nicht daran gedacht haben, war es wirklich schön. Ich hab sogar einige echt tolle Geschenke bekommen, aber dass kann ja morgen noch viel besser werden, weil Weihnachten ist ja auch noch bei Mama zu Hause zu zelebrieren.
Aber in den letzten Tagen hab ich viel an ihn gedacht. Einerseits weil mich kleine Dinge an ihn erinnert haben und aber auch, weil ich drüber nach gedacht habe, wie "unsere Chancen so aussehen". Und diese schrumpfen von Tag zu Tag. Ich habe jetzt einen Plan, ich werde ihn weiter stalken und herausfinden, mit wem er am meisten aus der Schule rumhängt und diesen / diese werde ich mir schnappen und viel mit diesem Jemand unternehmen und irgendwann wird er dabei sein und dann haben wir auch eine Chance uns kennen zu lernen.
Nun ja. Und A wird ihn endlich sehen. Ich freu mich ein ganz bisschen auf die Schule, aber nur aus den beiden Gründen.
Nun schlafe ich in den 2. Weihnachtstag und in die 2. Bescherung. Ich werde träumen, ich spüre es.
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